Elektromobilität – die Zukunft des Fahrens und der Autowerbung

 

Seit Jahren wird diskutiert und geforscht. Doch was wenige wissen: die Geschichte des Elektroautos begann bereits im 19. Jahrhundert. Der Schotte Robert Anderson entwickelte um 1835 in Aberdeen das erste Elektrofahrzeug. Der Flocken Elektrowagen, der 1888 in Coburg gebaut wurde, war vermutlich das erste elektrisch angetriebene Personenbeförderungsmittel der Welt und somit der Start der Elektromobilität.

Wie damals gilt es als großer Vorteil für den Elektromotor, dass vom ersten Moment an die volle Kraft des Motors zur Verfügung steht. Ein Verbrennungsmotor muss hingegen erst Drehmoment aufbauen. Doch damals gab es noch keinen Klimawandel wie wir ihn heute kennen. Schmelzende Pole, ansteigende Temperaturen, das Ozonloch. All diese Punkte lassen den größten Vorteil eines Elektrofahrzeuges immer stärker hervorstechen: den umweltfreundlichen Antrieb.

 

 

Förderung von Elektromobilität

 

Doch noch ist die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges teuer und für viele unpraktisch. Die Ladeinfrastruktur ist ausbaufähig und die Reichweite der E-Autos oft zu gering. Die gewünschten Verkaufssteigerungen blieben trotz Prämien, in Höhe von rund 4.000 €, aus. Die Bundesregierung versucht nun einen neuen Anreiz zu schaffen. Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge als Dienstfahrzeuge, sollen künftig nicht mehr mit einem, sondern mit 0,5 Prozent versteuert werden. Jedes dieser Fahrzeuge, welches vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021, gekauft oder geleast wurde, soll diesen steuerlichen Vorteil erhalten.

 

 

Ist Autowerbung ökologisch?

 

Grundsätzlich kann man diese Frage sehr schwer beantworten. Werbung durch Werbeflyer oder Prospekte verbraucht jährlich über einer Millionen Tonnen Papier. Jedoch ist auch zu beachten, dass selbst Digitale Außenwerbung nicht zwangsläufig nachhaltiger ist, nur durch die Vermeidung von Papier. Die digitalen Screens benötigen stets Strom, zur Beleuchtung, zur Lüftung und Kühlung. Bei gedruckten Plakaten wird nur Nachts, durch LEDs, die ihren Strom durch Solarzellen selbst generieren, zusätzliches Licht genutzt.

Umweltverschmutzung durch Papiermassen wird bei der Autowerbung vermieden. Hier werden Fahrzeuge, die meistens ohnehin auf den Straßen unterwegs sind, mit einer Spezialfolie beklebt. Diese Spezialfolien werden stets weiterentwickelt und optimiert, auch hier will man auf ökologische Verträglichkeit achten, zum Beispiel durch Vermeidung von PVC oder Weichmachern. Was die Umweltverschmutzung durch Autos betrifft, Wrapclub hat sich als Ziel gesetzt, dass zehn bis zwanzig Prozent der Fahrzeuge mit denen geworben wird, Elektroautos sind. Auf diese Art versucht Wrapclub seinen Beitrag zu leisten und die ökologische Bilanz der Autowerbung zu verbessern. Auch für Fahrer wäre es von Vorteil mit E-Autos zu fahren, da man bei Wrapclub mit der umweltfreundlichen Variante mehr Geld verdienen kann. Es besteht außerdem eine höhere Vermittlungschance, da Werbepartner gerne selbst ihr Image durch umweltfreundliche Kampagnen verbessern wollen. Hauptsächlich bewerben wir uns selbst bevorzugt auf Elektroautos (Bild: Renault Zoe).