Sponsoring – Worin liegt der Unterschied zu Autowerbung mit Wrapclub?

 

Da wir immer wieder Anfragen bekommen, bei denen wir leider nicht mit Werbepartnern aushelfen können, haben wir uns gedacht wir geben dir ein paar Tipps wie du selbst Werbepartner finden kannst. Das Stichwort lautet Sponsoring!

Wrapclub vermittelt die freie Fläche auf privaten PKWs für die Autowerbung an die Werbetreibende. Wir vermitteln ausschließlich Autos und keine anderen Fahrzeuge. Wir bekommen oft die Frage, wieso die Werbetreibenden mit uns arbeiten und nicht direkt private Fahrer akquirieren. Durch unsere große Datenbank mit den angemeldeten Fahrern, können wir den Werbepartnern eine ganze Fahrzeugflotte von z.B. 20 Autos zur Verfügung stellen. Wir können sicherstellen, dass an der Kampagne nur Fahrzeuge und Fahrer teilnehmen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Zum Beispiel weiße Mittelklassefahrzeuge und Fahrer, die älter als 30 Jahre sind. Aus unserer Erfahrung sind Autos der Kompaktklasse (z.B. VW Golf), der Mittelklasse (z.B. VW Passat) oder SUV (z.B. VW Tiguan) sehr gefragt. Dabei ist die Fahrzeugklasse und nicht der Autohersteller relevant. Die Fahrer und PKWs werden genau für eine Werbebotschaft passend ausgewählt.

Was sollst du tun, wenn du ein auffälliges Auto, wie z.B. eine Stretchlimousine, einen Ford-Mustang, einen Oldtimer, oder etwas ganz anderes vermitteln möchtest? Mit einem PKW kannst dich natürlich trotzdem gerne bei Wrapclub registrieren. Wenn dein Auto zu auffällig ist, können aber nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit dein Auto an die Werbepartner vermitteln. Große Flotten von ähnlichen PKWs sind einfach unser Zugpferd. Aus diesem Grund würden wir dich ermutigen, selbst nach einen Sponsor zu suchen.

 

 

Was ist Sponsoring genau?

 

Sponsoring ist eine wachsende Branche. Dabei ist es eigentlich nichts Neues. Beim Sponsoring erhält der Gesponserte immer eine Geld-, Sach- oder Dienstleistung vom Sponsor. Das gibt es schon seit vielen Jahren, zum Beispiel im Fußball. Allerdings treiben die Globalisierung und Digitalisierung die Entwicklung in diesem Bereich immer weiter voran. Auch “normale“ Leute können heute einen Sponsor gewinnen um von diesen gefördert zu werden. Für die Förderung wird aber auch grundsätzlich vom Sponsor eine Gegenleistung, meist in Form von Werbung für den Sponsor, verlangt. Beim Sponsoring bekommt man also nichts geschenkt. Der Sponsor kann eine Einzelperson, Organisation, oder ein auf Kommerz ausgerichtetes Unternehmen sein. Die Leistungen beider Seiten werden grundsätzlich in einem Vertrag festgehalten. Auch ist es für den Gesponserten wichtig zu beachten, dass die bezogenen Leistungen als Einnahmen versteuert werden müssen. Sprecht euch hierüber aber lieber mit einem Steuerberater genauer ab, wir wollen ja keine Fehler machen.

 

 

Biete ich Sponsoren eine interessante Leistung?

 

Wenn du etwas von jemanden willst, ist es nur natürlich, dass auch die andere Partei etwas im Gegenzug von dir erwartet. Du musst dir also im Vorhinein gut überlegen welchen Mehrwert du dem Sponsor liefern kannst. Meistens sind Dinge wie Reichweite (vor allem im Social Media Bereich), die erreichbare Zielgruppe oder auch das Image des jeweiligen Projektes bedeutend. Es ist wichtig zu verstehen, dass allein das Vorhandensein einer möglichen Werbefläche, zum Beispiel ein Auto, noch keine grundlegende Bedeutung für einen Sponsor hat. Erst wenn man auch bestimmte Leistungskennzahlen, die für den Sponsor wichtig sind, vorweisen kann, liefert man Mehrwert und wird relevant für den Sponsor. Solange der Sponsor keine Kennzahlen erkennt oder bekommt, wird er sich eher nicht für ein Engagement mit dir entscheiden.

 

 

Die wichtigsten Tipps für die Sponsorensuche – für dich zusammengefasst

 

 

Vor der Kontaktaufnahme:

 

  1. Informiere dich gut darüber was “Sponsoring“ bedeutet. Worin liegt der Unterschied zur Spende oder dem Mäzenatentum. Und vor allem auch wie Sponsoring steuerlich zu beachten ist. Stelle außerdem sicher, dass dein möglicher Sponsor genau weiß, wie Sponsoring definiert wird. So kannst du eventuelle Missverständnisse bereits vor dessen Entstehung vermeiden.
  2. Da Sponsoring ein tatsächliches Geschäft ist, bei welchem ein Leistungsaustausch stattfindet, ist es wichtig, dass dein Leistungsangebot übersichtlich ist. Wie bereits angesprochen sind Kennzahlen für den Sponsor sehr wichtig, im Social-Media Bereich lässt sich die Bruttoreichweite gut nutzen. Bei Autowerbung ist die Region sehr wichtig, die Kilometerleistung und zu welcher Uhrzeit du hauptsächlich fährst. Eine genaue Auflistung wird einem möglichen Sponsor gefallen.
  3. Überlege dir eine Strategie! Du brauchst nicht nur für dich selbst ein Konzept wie du deine Ziele erreichen möchtest, sondern auch für den potentiellen Sponsor. Überlege dir gut welche Ziele du wie verwirklichen willst. Für jedes Ziel benötigst du ein Konzept zur Umsetzung und am Ende eine Erfolgskontrolle, um zu sehen, ob deine und die Ziele des Sponsors erreicht wurden. Auch hierfür sind Kennzahlen wieder sehr wichtig.
  4. Bevor du dich auf die Sponsorensuche machst, solltest du unbedingt ein Anschreiben und eine Präsentation erstellen. Achte auf ein professionelles Layout, eine persönliche Anrede und eine gute Rechtschreibung. Bring nur relevante Inhalte mit ein und halte es kurz. Die Unterlagen sollen dem Sponsor einen ersten Eindruck von dir verschaffen und was du ihm bieten kannst.

 

Die tatsächliche Sponsoring-Akquisition:

 

  1. Die Sponsorenakquise ist ein zeitintensives und aufwändiges Unterfangen. Lass dir Zeit, sei professionell und sorgfältig. Qualität statt Quantität ist das Motto. Wähle die richtigen Unternehmen aus, nehme persönlich Kontakt auf, z.B. per Telefon und sende personalisierte Sponsoring-Unterlagen an die Unternehmen. Schreib die einzelnen Schritte in der Kommunikation mit den Unternehmen auf, eine umfassende Dokumentation ist immer gut um die Übersicht zu behalten und um seinen eigenen Ablauf zu optimieren. Fasse auch immer noch einmal per Telefon nach, wenn du nicht direkt eine Antwort bekommst.
  2. Ein wichtiges Zwischenziel bei der Sponsorenakquise ist immer ein persönliches Gespräch. Eine Einladung zum Kennenlernen zeigt, dass wirkliches Interesse besteht. Daher ist es sehr wichtig sich gut darauf vorzubereiten. Erst wenn man sich bei einem solchen Termin gut präsentiert hat, hat man tatsächlich eine gute Chance.
  3. Auch wenn du dir im Voraus immer Gedanken über die Ziele eines potentiellen Sponsors machen solltest, bringt erst das persönliche Gespräch tatsächliche Klarheit darüber was der Sponsor will. Bring so viel in Erfahrung wie du kannst und stimme dein Leistungsangebot möglichst genau auf die Bedürfnisse des Sponsors ab.

 

Beginn der Zusammenarbeit:

 

  1. Erstelle immer einen Sponsoring-Vertrag! Wenn alles passt und der Sponsor mit dir zusammenarbeiten will, ist es extrem wichtig, einen festen Vertrag aufzusetzen. In diesem Vertrag wird genau geregelt wer was zu leisten hat. Wenn das fest geregelt ist, können hinterher keine Missverständnisse, oder gar Rechtsstreitigkeiten, entstehen.

 

 

Wenn du alle Tipps gewissenhaft ausführst, sollte es kein Problem für dich sein einen Sponsor zu finden und damit Geld zu verdienen.

 

In unseren folgenden Blogposts findest du auch noch detailliertere Ausführungen zu diesen Themen: