Diesen Mittwoch haben wir unseren ersten Vortrag an der International School of Management (ISM) gehalten.
Bei Bewerbungsgesprächen mit potentiellen Mitarbeitern von Wrapclub haben wir immer wieder gemerkt, dass vielen Kandidaten der Unterschied zwischen Marketingstrategien und Medien nicht bewusst ist. Aus diesem Grund war das Thema unseres Vortrags: “Did Google Analytics ruin markting?”

Eine Planung der Werbekampagne beinhaltet zunächst folgende Schritte:
* Analyse der Ausgangslage der bestehenden Kommunikation
* Setzung der Werbeziele
* die Formulierung des Werbeinhalts
* und erst zum Schluss die Wahl des richtigen Mixes aus Kanälen, um die Zielgruppe zu erreichen.
Seit der Einführung von Google Analytics ist jedoch der Fokus von der Planung der Werbekampagne immer mehr auf das Aussuchen neuer Online-Kanäle verlagert worden. Anstatt also über die Formulierung des Werbeinhalts zu sprechen, sprechen viele Bewerber über die Wichtigkeit von Suchmaschinenoptimierung. Dabei vergessen sie jedoch zu berücksichtigen, dass zuerst eine Botschaft kreiert werden muss (z.B. Blog Post), um diese später zu optimieren, damit diese bei Google ganz vorne erscheint. Nach unserer Auffassung sind es nämlich die Strategien, und nicht die verwendeten Kanäle, die die beste Vorgehensweise und Resultate sichern. Daher ist für Wrapclub diese Differenzierung so entscheidend.

Vor dem Hintergrund, dass wir selbst erst vor ca. 3 Jahren noch in Vorlesungssälen saßen, hat es uns besonders gefallen, auch mal vorne stehen zu dürfen. Die Studenten der ISM waren hoch motiviert und haben uns viele Fragen über Wrapclub gestellt. Nach ein Paar Gläsern Glühwein und guten Gesprächen sind wir mit einem Lächeln im Gesicht in den Feierabend gegangen.

Der erste Meilenstein unseres Erfolges ist gelegt – wir haben am 25. Oktober den dritten Platz bei dem Strascheg Award belegt. Dies ist ein wichtiger Schritt für Wrapclub, da hierdurch das Marktpotential unserer Idee offiziell bekräftigt wurde.

Der Strascheg Award ist der Ideenwettbewerb der Hochschule München und wird in drei Kategorien für innovative Geschäftsideen vergeben. Ausschlaggebende Kriterien bei der Preisvergabe sind der Innovationsgrad, das Marktpotential und die Umsetzungsaussichten der Idee. Gestiftet wird der Strascheg Award von der Renate & Falk Strascheg Stiftung. Ein großes Anliegen von der Stiftung ist es, den Fachbereich „Unternehmertum“ in deutschen Hochschulen zu etablieren.

Falk F. Strascheg ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Venture Capitalisten in Deutschland und Europa und Gründungsgesellschafter der Venture Capital Gesellschaft “EXTOREL Private Equity Advisers”. Im Jahr 1987 gründete Falk F. Strascheg die TECHNOLOGIEHOLDING und machte sie binnen weniger Jahre zur führenden Venture Capital Gesellschaft in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Ende Dezember 2000 verkaufte er die Holding an die 3i Group plc. Bis dahin waren von den 156 eingegangenen Early-Stage-Beteiligungen 13 junge Unternehmen an internationalen Wachstumsbörsen notiert und 31 Unternehmen waren veräußert.